Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Gynäkologische Onkologie
Brustdiagnostik | Brustchirurgie | Spezielle Operative Gynäkologie

 

Gemeinschaftspraxis
Dr. med. Ch. Uleer | Dr. med. J. Pourfard
G. v. Kopylow | Dr. med. B. Heuse
angestellte Ärztinnen:
J. Massie | I. Ollhoff | S. Linkermann-Brühl
Praxis Dr. med. N. Hüfner

Leistungen

Krebsfrüherkennung – Früh erkennen – besser heilen



Eine regelmäßige Teilnahme an der Krebsfrüherkennung steigert die Wahrscheinlichkeit der frühen Erkennung von Vorstufen und Krebserkrankungen der Brust und des Unterleibs. Die Aussicht auf Heilung kann dann bedeutend günstiger ausfallen.

Als Frau haben Sie ab dem 20. Lebensjahr einen Anspruch auf eine Krebsfrüherkennungsuntersuchung. Die Untersuchung umfasst einen Zellabstrich vom Muttermund und die Tastuntersuchung der inneren Genitalien. Ab dem 30. Lebensjahr wird zusätzlich die Brust abgetastet und mit dem 50. Lebensjahr kommt die Untersuchung des Enddarms hinzu.

Die Früherkennungsuntersuchung ist als Basisuntersuchung unverzichtbar. Wesentlicher Bestandteil ist die Entnahme eines Zellabstriches vom Gebärmutterhals, durch den Vorstufen eines Krebses entdeckt und durch eine vergleichsweise kleine Operation geheilt werden kann. Seit der Einführung der gynäkologischen Krebsvorsorge in Deutschland vor 40 Jahren konnte die Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebses um 80% gesenkt werden.

Ab dem 1.1.2017 erhalten alle Frauen im Alter ab 30 Jahren ein Anschreiben durch die Krankenkassen, in dem Ihnen angeboten wird, ob sie weiterhin zur jährlichen Abstrichentnahme zum Frauenarzt gehe möchten oder ob sie einen HPV-Abstrich alle 5 Jahre entnehmen lassen möchten. Der HPV-Abstrich überprüft die Zellen nicht auf (Vorstufen von) Krebs, sondern auf die Infektion durch HPV Viren, die wiederum ursächlich für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs sind. Bei negativem HPV-Test ist die Bildung einer Krebsvorstufe in den folgenden Jahren sehr unwahrscheinlich, weshalb die Intervalle der Krebsvorsorgetermine von 1 auf 5 Jahre erweitert werden können.

Wir unterstützen das Vorsorgemodell der jährlichen Untersuchung durch den klassischen Zellabstrich, weil es der Patientin. die Gelegenheit gibt, sich bei den Arztterminen auch bezüglich anderer gynäkologischer Aspekte untersuchen und beraten zu lassen. Wenn Sie sich für das Modell der HPV Untersuchung alle 5 Jahre entschieden haben, können Sie in den Folgejahren nicht kostenlos einen vorsorglichen Zellabstrich abnehmen lassen.

Weiterhin empfehlen wir Frauen von 50-69 Jahren die Teilnahme am Mammographie-Screening und die Inanspruchnahme einer Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr.

Bezüglich weiterer Vorsorgeuntersuchungen beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch. In der Mädchensprechstunde besprechen wir die HPV-Impfungen und erklären die sexuellen Funktionen des weiblichen Körpers, Verhütung, Hygiene, Verhütung und gynäkologische Untersuchungen.



weitere Informationen:
www.frauenaerzte-im-netz.de