Krebsfrüherkennung

Krebsfrüherkennung – Früh erkennen – besser heilen

Eine regelmäßige Teilnahme an der Krebsfrüherkennung steigert die Wahrscheinlichkeit der frühen Erkennung von Vorstufen und Krebserkrankungen der Brust und des Unterleibs. Die Aussicht auf Heilung kann dann bedeutend günstiger ausfallen.

Als Frau haben Sie ab dem 20. Lebensjahr einen Anspruch auf eine Krebsfrüherkennungsuntersuchung. Die Untersuchung umfasst einen Zellabstrich vom Muttermund und die Tastuntersuchung der inneren Genitalien. Ab dem 30. Lebensjahr wird zusätzlich die Brust abgetastet. Ab 50 wird alle 2 Jahre der Stuhltest auf verstecktes Blut im Stuhl als Hinweis auf einen möglichen Darmkrebs angeboten.

Die Früherkennungsuntersuchung ist als Basisuntersuchung unverzichtbar. Wesentlicher Bestandteil ist die Entnahme eines Zellabstriches vom Gebärmutterhals (und ab 35 eines HPV-Tests), durch den Vorstufen eines Krebses entdeckt und durch eine vergleichsweise kleine Operation geheilt werden kann. Seit der Einführung der gynäkologischen Krebsvorsorge in Deutschland vor 40 Jahren konnte die Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebses um 80% gesenkt werden.

Ab dem 1.1.2020 erhalten alle Frauen im Alter ab 35 regelmäßig alle 3 Jahre ein Anschreiben durch die Krankenkassen, in dem sie zur Abstrichentnahme von Zellen am Gebärmutterhals und zur Abklärung auf eine Infektion mit HPV (Human Papilloma Virus) erinnert werden.
Bitte beachten Sie dazu folgende Information des Berufsverbandes der Frauenärzte.
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Weiterhin empfehlen wir Frauen von 50-69 Jahren die Teilnahme am Mammographie-Screening und die Inanspruchnahme einer Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr.
Bezüglich weiterer Vorsorgeuntersuchungen beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.


weitere Informationen:
www.frauenaerzte-im-netz.de

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